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Risikobewertung für KI-Systeme nach EU-AI-Act

Nicht jedes KI-System bringt die gleichen Risiken mit sich. Deshalb bewerten wir Ihre Anwendungen strukturiert nach Zweck, Einsatzkontext, Betroffenengruppen, Datenverarbeitung und möglichem Schadenspotenzial.

  • Risiken für Grundrechte, Sicherheit, Diskriminierungsfreiheit und Transparenz
  • Fehlerhafte, verzerrte oder nicht nachvollziehbare KI-Ergebnisse
  • Risiken aus Trainingsdaten, Datenqualität und Datenherkunft
  • Risiken durch Drittanbieter, Cloud-Plattformen und vortrainierte Modelle
  • Auswirkungen auf Beschäftigte, Kunden, Bewerberinnen und Bewerber oder sonstige Betroffene
  • Erforderliche technische, organisatorische und vertragliche Schutzmaßnahmen

So entsteht nicht nur eine formale Risikobewertung, sondern eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Freigabe, Betrieb, Weiterentwicklung oder Einschränkung eines KI-Systems.

Datenschutz im KI-Umfeld

KI-Anwendungen verarbeiten häufig personenbezogene Daten – teilweise in großen Mengen, über komplexe Lieferketten und mit schwer nachvollziehbaren Verarbeitungslogiken. Wir unterstützen Sie dabei, Datenschutzanforderungen von Anfang an in KI-Projekte zu integrieren.

  • Prüfung der datenschutzrechtlichen Rollen und Rechtsgrundlagen
  • Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA) für risikoreiche KI-Verarbeitungen
  • Maßnahmen zur Datenminimierung, Zweckbindung und Speicherbegrenzung
  • Anonymisierung, Pseudonymisierung und Zugriffsschutz
  • Prüfung internationaler Datenübermittlungen und Cloud-Nutzung
  • Gestaltung von Informationspflichten und Transparenzhinweisen
  • Prüfung von Auftragsverarbeitungsverträgen und KI-Anbieterbedingungen
  • Konzepte für Betroffenenrechte, Löschkonzepte und menschliche Überprüfung

Beispiel: Ein KI-gestütztes Bewerbervorauswahlsystem kann Datenschutz-, Diskriminierungs-, Transparenz- und AI-Act-Risiken zugleich auslösen. Wir betrachten diese Anforderungen nicht isoliert, sondern entwickeln ein abgestimmtes Maßnahmenpaket – von der Risikobewertung über die DSFA bis zu Kontrollmechanismen im laufenden Betrieb.

KI-Managementsystem nach ISO/IEC 42001

Mit dem Aufbau eines AI-Managementsystems (AIMS) schaffen Sie Transparenz über die Nutzung von KI im Unternehmen und erfüllen alle Voraussetzungen des EU-AI-Act. Wir bauen Strukturen, Verantwortlichkeiten und Prozesse auf und führen die Nachweise anhand der Anforderungen von ISO/IEC 42001 – unabhängig davon, ob Sie eine Zertifizierung vorbereiten oder zunächst belastbare Governance-Grundlagen etablieren möchten.

  • KI-Strategie, Leitlinien und organisatorische Verantwortlichkeiten
  • Risikomanagement über den gesamten KI-Lebenszyklus
  • Dokumentation von KI-Systemen, Datenquellen und Entscheidungswegen
  • Qualitäts-, Sicherheits- und Kontrollmaßnahmen
  • Lieferantensteuerung sowie Anforderungen an externe KI-Dienste
  • Monitoring, Änderungsmanagement und kontinuierliche Verbesserung
  • Auditfähige Nachweise für Management, Kunden und Prüfer

Sie erhalten eine Bewertung des Status quo, priorisierte Handlungsempfehlungen und auf Wunsch einen konkreten Umsetzungsfahrplan.

Ihr Nutzen

Mit FuturSecure schaffen Sie eine belastbare Grundlage für den verantwortungsvollen Einsatz von KI:

  • Klärung rechtlicher und regulatorischer Risiken
  • KI-Projekte und Tools schneller und sicherer freigeben
  • Kunden, Geschäftspartnern und Aufsichtsbehörden Transparenz bieten
  • Datenschutz, Informationssicherheit und KI-Governance miteinander verbinden
  • Vertrauen in KI-gestützte Prozesse und Entscheidungen stärken

FuturSecure begleitet Sie von der ersten Bestandsaufnahme bis zur nachhaltigen Verankerung Ihrer KI-Governance – kompetent, strukturiert und mit Blick auf die praktische Umsetzbarkeit.

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?